Osteopathie

… in den USA, ebenso wie in Europa und anderen Teilen der Welt.

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet – zum einen in der Einheit von Körper, Geist und Seele und zum anderen in seiner körperlichen Einheit auf allen Ebenen.

Der Ansatz der Osteopathie

… zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit.

Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden.

Beim Forschen nach den Ursachen der Beschwerden im menschlichen Körper stehen eine Strukturstörung und die daraus resultierende Fehlfunktion im Vordergrund. Diese so genannte somatische Dysfunktion gilt es aufzuspüren und zu beheben. Die Osteopathie behandelt demzufolge keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern Bewegungsstörungen im weitesten Sinne.

Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine ­große Körperfaszie bilden. Bewegungseinschränkungen und Fehlfunktionen können sich aus Sicht der Osteopathie über die Faszien verbreiten und sich an einem anderen Ort des Körpers durch Beschwerden zeigen.

Kosten

Abgerechnet wird die erbrachte Leistung nach GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker).

Heilpraktiker nehmen nicht am System der gesetzlichen Krankenversicherung teil. Gesetzlich Krankenversicherte erhalten deshalb grundsätzlich keine Erstattung der Behandlungskosten seitens ihrer Krankenkasse. Über etwaige Ausnahmen informieren Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse vor Aufnahme der Behandlung. Mitglieder privater Krankenversicherungen, privat zusatzversicherte und beihilfeberechtigte Patienten können einen Erstattungsanspruch ihrer Behandlungskosten gegenüber ihrer Versicherung haben. Das Erstattungsverfahren hat der Patient gegenüber seiner Versicherung eigenverantwortlich durchzuführen. Die Erstattungen sind in der Regel auf die Sätze des Gebührenverzeichnisses beschränkt. Etwaige Differenzen zwischen Gebührenverzeichnis und Heilpraktiker-Honorar sind vom Patienten zu tragen. Ob und in welcher Höhe diese Rechnung von Ihrer Versicherung bezahlt wird, hängt von Ihrem gewählten Tarif bei Ihrer Versicherung ab. Es ist immer der volle Rechnungsbetrag sofort in bar oder per EC-Karte fällig. Die Behandlungen sind Umsatzsteuerbefreit nach §4 Abs. 14 UstG

Link zur Patienteninformation zur Erstattung:

Patienteninformationen zur Erstattung

Ablauf

  • Parietale Osteopathie: Bewegungsapparat: Knochen, Muskeln, Gelenke, Bänder und Faszien
  • Viszerale Osteopathie: inneren Organe
  • Craniosakrale Osteopathie: Schädel, Rückenmark und das Nervensystem

Bei dem ersten Termin erfolgt ein ausführliches Gespräch. Hier erhalte ich wichtige Informationen über aktuelle Beschwerden, frühere Krankheiten, Operationen oder/und Unfälle, eventuelle Nahrungsunverträglichkeiten und Allergien sowie Lebensgewohnheiten und berufliche Bedingungen. Bei Kindern spielt die Schwangerschaft und der Geburtsverlauf ebenfalls eine große Rolle. Anschließend erfolgt eine körperliche manuelle Untersuchung.

Durch die anatomischen Kenntnisse und das Wissen der Zusammenhänge der verschiedenen Bereiche ergibt sich durch die Untersuchung ein ganzheitliches Bild.
Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht immer den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher keine Krankheiten, sondern Menschen. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, Indikationen für die Osteopathie anzugeben. Die Beseitigung von Symptomen ist im Grunde nicht Ziel der Behandlung, sondern nur ein Ergebnis der Auflösung von Einschränkungen osteopathischer Dysfunktionen jeder Art.

Der erste Termin dauert etwa 45-60 Minuten. Der nächste Termin findet in der Regel nach zwei bis drei Wochen statt. In dieser Zeit kann der Körper auf die Behandlung reagieren. Die Terminplanung findet zudem in Abhängigkeit Ihrer individuellen Beschwerden statt. Die Dauer der weiteren Behandlungen sind ebenfalls 45-60 Minuten.

Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es manchmal ratsam, eine einhergehende schul-medizinische Diagnostik voranzustellen. Auch Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.

"Ich begleite Dich auf Deinem Weg"

Hallo, ich bin Anne Henle. Seit über 10 Jahren bin ich therapeutisch tätig und habe schon sehr vielen Menschen dabei unterstützt, ihren Weg zu gehen.

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